Familienhund
Der Familienhund ist ein Sozialgefährte des Menschen. Er ist Kontakt-Vermittler ebenso wie Spiel- und Freizeitkamerad. Als Hilfe bei der Erziehung der Kinder kommt der Vierbeiner ebenfalls zum Einsatz. Diesen Vorteilen stehen Verpflichtungen gegenüber. Die regelmäßige Versorgung und die artgerechte Haltung des Hundes muss gewährleistet sein. Die Fütterung des Vierbeiners sollte ebenso regelmäßig erfolgen, wie das Gassi gehen (mindestens 2 Stunden am Tag) bei jedem Wetter und dies für ein hoffentlich langes Hundeleben. Etwa 8 – 17 Jahre (je nach Rasse und Größe des Hundes) dauert die Bindung (Verpflichtung), die der Mensch mit der Anschaffung eines Tieres eingeht. Das gesamte Familienleben wird stark beeinflusst. Den mannigfachen Bereicherungen im Alltag und in der Freizeit stehen aber auch Einschränkungen im persönlichen Lebensstil gegenüber. Nur wenn sich die ganze Familie über die persönlichen Einschränkungen, die Zuwendungsmöglichkeit und nicht zuletzt über verfügbare Zeit im klaren ist, sollten sie einen Hund in ihre Gemeinschaft aufnehmen. Der spielerische Umgang mit Haustieren, dies ist heute wissenschaftlich erwiesen, kann für die Erziehung der Kinder von wesentlicher Bedeutung sein. Der Familienhund kann ihr Wohlbefinden positiv beeinflussen. Die Kids erleben weniger Einsamkeit, fühlen sich verstanden und haben einen Kameraden, dem sie alles anvertrauen können. Die Tiere leisten darüber hinaus spielerisch einen Beitrag für die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl. Die Kinder lernen, die besonderen Bedürfnisse des Hundes zu berücksichtigen und ihn nicht als lebendes Spielzeug zu benutzen.
Wachsendes Verantwortungsbewusstsein, Toleranz und Rücksichtnahme erwachsen aus diesem Zusammenspiel.
Die Bindung zwischen Mensch und Hund ist enger als bei allen anderen Haustieren, da der Hund ein Rudeltier ist und deshalb auf ein Leben in der Meute eingestellt ist. Die Familie ist für den Vierbeiner das Ersatzrudel, mit all seinen sozialen Verhaltensweisen, die sich aus seinem Platz in dem Rudel ergeben.
Den Hund als Babysitter einzusetzen, dem Kind ohne Aufsicht und Anleitung den Hund zu überlassen, überfordert beide Teile, ist verantwortungslos und führt sehr häufig zu einer negativen Entwicklung der Kind/Hund-Beziehung.
Spiel
Wählen Sie die Gegenstände sorgfältig aus mit denen Ihr Hund spielen darf.Auf keinen Fall soll mit dem Hund nach dem Fressen gespielt werden.
Beaufsichtigen Sie in jedem Fall das Spiel Ihrer Kinder mit dem Hund.
Entzieht sich der Hund dem Spiel mit dem Kind, oder ungekehrt, muss dies von beiden Seiten akzeptiert werden.
Spielen Sie mit ihrem Hund mit ganzer Aufmerksamkeit.
Halbherziges Spiel hat ihr Hund nicht verdient - außerdem macht es keinem der Beteiligten spaß.
Die Verknüpfung von Spiel und Erziehung ist in den meisten Fällen die halbe Miete zum Erfolg. Achten Sie darauf, dass nicht der Hund den Spielverlauf bestimmt.
Beenden Sie das Spiel rechtzeitig.